Ein sicherer Ort mit Perspektive
Unsere Wohngruppe liegt im Herzen von Kirchlinteln – eingebettet in eine lebendige Gemeinde mit guter Anbindung an Verden (6 km) und Bremen (40 km). Vor Ort befinden sich alle wichtigen Einrichtungen des täglichen Lebens, inklusive Oberschule und Zugang zu weiterführenden Schulen in Verden.
Die koedukative Wohngruppe richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. In zwei separaten Wohneinheiten stehen elf Einzelzimmer zur Verfügung, davon neun für reguläre Belegungen. Zwei Zimmer können flexibel für besondere Bedarfslagen oder Übergänge genutzt werden. Bis zu zwei Plätze sind für Maßnahmen nach § 35a SGB VIII (Eingliederungshilfe) vorgesehen.
Unsere Ziele
Wir begleiten junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit – individuell, wertschätzend und mit professioneller Verlässlichkeit. Im Mittelpunkt stehen der Aufbau und die Stabilisierung von:
Persönlicher und emotionaler Entwicklung
Sozialen und lebenspraktischen Kompetenzen
Eigenverantwortung und Beziehungsfähigkeit
Gemeinsam entwickeln wir realistische Zukunftsperspektiven – schulisch, beruflich und im Hinblick auf die Lebensführung nach der stationären Zeit. Auch ein möglicher Anschlussbedarf (stationär oder ambulant) wird dabei mitgedacht.
Clearingwohngruppe Verden – 9 Plätze
Klarheit schaffen in Zeiten der Krise
Unsere Clearingwohngruppe liegt zentral in Verden (Lindhooper Straße 29). Sie bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen ab 12 Jahren in akuten Krisensituationen einen geschützten Rahmen zur Klärung des weiteren Hilfebedarfs. Ein Platz wird stets für kurzfristige Notaufnahmen freigehalten.
Das Haus verfügt über neun Einzelzimmer auf drei Etagen mit einer separaten Verselbständigungswohnung für bis zu zwei Personen. Ergänzt wird das Angebot durch Gruppenräume, Küche und Esszimmer – Orte für Gemeinschaft und Struktur.
Das Clearingverfahren
In enger Abstimmung mit allen Beteiligten wird eine tragfähige Perspektive entwickelt. Ziel ist es, passgenaue Lösungen zu finden – im Herkunftssystem, in einer stationären Folgemaßnahme oder durch ambulante Hilfen.
Aufgenommen werden junge Menschen mit vielfältigen Hintergründen – aus Familien, Pflegefamilien, Wohngruppen oder eigenem Wohnraum, unabhängig von Herkunft, Religion oder Nationalität.
Typische Anlässe für eine Aufnahme:
Eskalierende familiäre Konflikte
Kindeswohlgefährdung (z. B. durch Gewalt, Vernachlässigung, Obdachlosigkeit)
Abklärung vor einer stationären Maßnahme
Bedarf nach Schutz, Struktur und Orientierung
Klärung der Kompetenz zum eigenständigen Wohnen
Unsere Haltung
Wir arbeiten auf der Grundlage unseres partizipativen Grundverständnisses. Unsere Fachkräfte agieren beziehungsorientiert, traumasensibel und ressourcenstärkend – mit dem Ziel, den jungen Menschen wieder Handlungsspielraum und Perspektive zu ermöglichen.
